Songs & Stories

Unsere Konzerte erzählen immer die Geschichte hinter dem Song und es gibt so viele gute Stories, die es wert sind erzählt zu werden und Songs, die gesungen werden sollten, weil sie einzigartig und besonders sind..

Dancing Queen, ABBA, 1976

Unsere erste Geschichte führt uns in ein Sommerhaus in Schweden im August 1975, in dem sich 4 Musiker trafen, um einen Disco Hit zu produzieren. Sie hatten vor einem Jahr einen großen bekannten europäischen Wettbewerb gewonnen, aber es gab immer noch Stimmen, die sie als One-Hit-Wonder abtaten. Der Song den sie aufnehmen wollten, hatte den Titel „BOOGALOO“ keine Angst, es blieb nicht dabei -  und war mit seinen 100 bpm etwas zu langsam – 120 bpm wären gut gewesen – und er hatte zudem einen recht strengen Rhythmus. 100 bpm hat übrigens „Staying alive“ 

Nachdem sie das Demo eingespielt hatten, waren sie regelrecht aufgedreht. Der Song klang großartig! Das Backtracking – also so eine Art instrumentale Grundlage – war so unglaublich schön, dass ihnen die Tränen kamen. Der Song hatte damals noch nicht, das für ihn typische Klavier Glissando zu Beginn. (musikalische Spieltechnik, die eine kontinuierliche, gleitende Verbindung zwischen zwei Tönen erzeugt). Für die Sängerinnen bedeutet der neue Song einen gewaltigen Stimmumfang von zweieinhalb Oktaven. Celine Dion hat einen Umfang von 5 Oktaven, Shirley Bassey hatte 2,6, Maria Callas 3 Oktaven. Sie nahmen die allerhöchste Note, den E-Power-Akkord und passten alles daran an. Man wird später sagen, dass so die „berühmte dritte Stimme“ entstanden ist. Hier in Deutschland wird der Song in der Sendung „Musikladen Extra am 31.03.1976 uraufgeführt. Auf dem Set stehen die vier Buchstaben -  das Logo der Band - ausversehen verkehrtherum, so dass die beiden B´s sich berühren. 

Wir haben eine Version des Songs für Sie, die nur 84 bpm hat und die wir nicht in A-Dur singen, sondern in Fis.

Personal Jesus, Cover Johnny Cash, 2002

Wer gibt uns Hoffnung und Fürsorge? Wer ist an unserer Seite, wenn wir durch schwere Zeiten gehen müssen? Diese Frage beantwortet unser nächster Song. Der Songtext wurde von Priscilla Presleys Autobiografie "Elvis and Me" inspiriert, in der sie Elvis als ihren Mentor und "persönlichen Jesus" beschreibt. Der Song ist eine Auseinandersetzung mit der Idee, wie Menschen sich in Beziehungen oft überhöhen und sich als Erlöser sehen. Sie beschreibt, wie sie sich in der Beziehung völlig verlor und er gleichzeitig ihr Mann und Mentor war. "Personal Jesus" wurde 1989 als Single veröffentlicht und war der erste Song von Depeche Mode, der von einem Gitarrenriff dominiert wurde. Der Song wurde von vielen Künstlern gecovert, darunter auch von Johnny Cash, der ihn als "Gospel-Song" interpretierte. Auf American IV: The Man Comes Around aus dem Jahr 2002, seinem letzten Album zu Lebzeiten, das zum großen Teil aus Neuinterpretationen fremder und eigener Lieder besteht, gibt es auch eine Version von Personal Jesus. Cash, der sich auf diesem Album intensiv mit Liebe, Tod und Religion beschäftigt, singt den Song mit der gebrochenen Stimme eines alten Mannes, begleitet nur von seiner Gitarre, die die monotone Struktur von Depeche Mode aufgreift, und einem Klavier. Dieses Klavier bedient sich eines anderen, jazzigen Motivs. Der Song traf Cashs eigene Lebenserfahrung. Er war ein Mann mit vielen Sünden, aber auch mit einem tiefen Glauben und einer starken Hoffnung auf Vergebung.

Dreams, Fleetwood Mac, 1977

Haben Sie schon mal eine Trennung erlebt? Ich meine nicht nur Scheidungen oder das Ende einer Liebe. Sondern auch diese Art von Trennungen, bei denen Freundschaften zerbrechen oder Familien auseinanderbrechen. Eine Band ist ja oft wie eine Familie, man verbringt viel Zeit miteinander und viele Bands sind der Ursprung von großen Lieben gewesen. Dave Stewart und Annie Lennox waren erst ein Paar und dann eine Band, Bruce Springsteen lernte seine Frau Patti kennen, weil sie in der E-Street Band im Background sang. Johnny Cash verliebt sich in June auf einer gemeinsamen Tour, als sich June mit ihrem Kleid in seiner Gitarre verhedderte. In der Band Fleetwood Mac waren ebenfalls Paare zu finden. So waren Stevie Nicks und Lindsey Buckingham acht Jahre ein Paar und haben trotzdem insgesamt 40 Jahre lang gemeinsam Musik gemacht. Es ist eine dieser Legenden, die sich fast wie ein modernes Märchen anhören. Stevie Nicks und Lindsey Buckingham treffen sich als Teenager auf einer High-Schools-Veranstaltung in Atherton, Kalifornien, und singen völlig unvorbereitet ´California Dreamin’´ im Duett. Diese spontane Harmonie sollte der Beginn einer der legendärsten Partnerschaften der Rockgeschichte werden. Ihre Liebe hielt nicht. Er schrieb für sie: „Go your own way“ und sie schrieb für ihn „DREAMS“ für das legendäre Album Rumors. Es sollte das erfolgreichste Album der Band werden und mit 40 Millionen Platten, ihr größter kommerzieller Erfolg. Klaus, wie hast du gesagt?  Ein Jahrhundert-Album. 

In dieser Trennungsphase der Band schrieben alle vier Bandmitglieder für sich die Songs und sie schrieben übereinander, weshalb der Name „RUMORS“, auf Deutsch GERÜCHTE äußert passend ist.  Stevie Nicks schrieb „DREAMS“ in 10 Minuten. 

Sie sagt später: "Dreams" drückt aus, dass man sich zwar trennt, aber die Verbindung bestehen bleibt, weil man sich „in den Träumen“ und der gemeinsamen Musik immer noch wie ein Tau „verwickelt“.

Nights in White Satin, The Moody Blues, 1967

Wussten Sie, dass es ein Liebesbrief Archiv gibt? In der Koblenzer Landesbibliothek hat Deutschlands größtes Liebesbriefarchiv seinen Sitz. Aus drei Jahrhunderten haben sich mittlerweile etwa 30.000 Liebesbriefe eingefunden. Einen Liebesbrief zu schreiben, ist eine sehr persönliche Sache und ja die meisten Songs handeln von Liebe und sind somit per sé Liebebriefe. Erfüllte Liebe, unerfüllte Liebe – es ist alles dabei. Oft entstehen in dieser schmerzhaften Zeit die schönsten Melodien und wundervolle Texte. So entstand auch unser nächster Song. Mit 19 Jahren schrieb und komponierte Justin Hayward, Leadsänger der Band The Moody Blues auf einer Tournee in Belgien den Song „Nights in White Satin“, da ihm seine Exfreundin weiße Satinbettwäsche schenkte. Er schrieb die Textzeilen AUF die Bettwäsche. Er saß damals auf dem Bett, spielte ein wenig auf seiner alten Gitarre herum und dabei entstanden die ersten beiden Strophen von 'Nights In White Satin'. Er lebte damals aus dem Koffer und besaß so gut wie nichts - bis auf weiße Satin-Bettwäsche, die ihm eine Ex-Freundin geschenkt hatte. Damals herrschte ein ganz schönes Gefühls-Chaos. Er hat Liebesbriefe geschrieben, die er dann aber nie abgeschickt hat. 

Moondance, Van Morrison, 1970

Der künstlerische Wiedererkennungswert ist ja für die meisten Künstler elementar. Wir schauen ein Gemälde an und sagen: Ah Van Gogh, wir hören einen Pop Song und sagen: Ah das ist ABBA – unverwechselbar. Unser nächster Song ist von einem Künstler, der in manchen seiner Songs mit Mick Jagger verwechselt wird oder so unterschiedliche Stilrichtungen hervorgebracht hat, dass es unmöglich ist, ihn einer Stilrichtung zuzuordnen. Dabei schreibt er Texte, die vielschichtig sind wie Bob Dylon Songs. Blues und Rock, Jazz und Soul, Country und Folk, Gospel und Skiffle: „Van the Man“ hat so viele Stile der populären Musik in seiner Kehle fusionieren lassen. Wenn er sich überhaupt mal interviewen ließ, sprach Van Morrison lieber über Poesie als Politik. Mit seinem Album Astral Weeks will er keine Kompromisse eingehen. Er komponiert, textet was ihm gefällt und geht mächtig baden. Das musikalische Volk mag diesen Brocken gar nicht. Das Folgealbum "Moondance" (1970) zeigt sich den Fans eingängiger, weicher und mit einer größeren Portion Jazz. Der Titeltrack gehört zu den berühmtesten Songs aus seiner Feder. Im selben Jahr heiratet Morrison sein Brown Eyed Girl Janet Rigsbee, die er bereits 1966 kennenlernte und die als Muse maßgeblich mit seinem kreativen Output im ersten 70er Halbjahr in Verbindung steht.

Dancing in the Dark, Bruce Springsteen, 1984

Kennen Sie das Gefühl von Frustration und Leere in Ihrem Leben. Tag ein, Tag aus, das selbe zu tun? Und trotzdem „abliefern zu müssen“? In dieser Situation befand sich Bruce Springsteen 1984 als er sein Album „Born in the USA“ aufnahm. Es verlangte ihm viel ab. Kreativität auf Knopfdruck. Kurz vor Abschluss des Albums forderte seine Plattenfirma einen weiteren Hit. Er war ausgelaugt, leer unfähig noch eine Zeile zu schreiben und doch musste er. Er war viel allein, war nachts wach und kam erst morgens nach Hause. Unruhig, wie ein Tiger im Käfig. Er MUSSTE noch einen Song schreiben. Er verarbeitete das Gefühl der Trostlosigkeit in seinem Song „DANCING THE DARK“.
Ich stehe am Abend auf und habe nichts zu sagen. Ich komme am Morgen heim und gehe ins Bett mit dem gleichen Gefühl. Und ich bin nichts als müde. Mann, ich bin so müde und von mir gelangweilt. Hey Du, ich könnte ein bisschen Hilfe gebrauchen. Im Refrain verarbeitet er einen weisen Satz: You can`t start a fire without a spark. Du kannst kein Feuer entzünden ohne einen Funken. Das literarische ICH beklagt sich über seine Situation und fleht sein Gegenüber an, ihm zu helfen, ihn nicht allein zu lassen. Und all das – dieses fast depressive Lied schrieb er in einem Tempo von 184 bpm, so dass man zwangsläufig darauf tanzen muss. Dieser letzte Hit, der von ihm gefordert wurde, wird sein größter Hit – Platz 2 in den USA, ein Grammy für die beste männliche Gesangsdarbietung.

Hallelujah, Leonard Cohen, 1984

Es gibt Songs, die wurden in 10 Minuten geschrieben, wie Sweet Child auf Mine von Guns and Roses, Just Dance von Lady Gaga, Hometown Glory von Adele, Crazy Little Thing Called Love von Queen – Yesterday von den Beatles – aber es gibt auch Songs, die brauchen etwas länger bis sie fertig sind, wie Sauerbraten. Unser letzter Song vor der Pause ist Leonard Cohens „Hallelujah“.  Der Song entstand über einen Zeitraum von fünf Jahren und umfasste mindestens 80 (in einigen Quellen 150) Strophen, bevor er sich für eine Auswahl entschied. Es existieren 4000 Coverversionen von Hallejuah. 
Irren ist ja bekanntlich menschlich, aber der Song wurde von der Plattenfirma Columbia Records ignoriert. Sie fanden ihn nicht gut … Das lass ich mal so stehen an dieser Stelle. 

Leonard Cohen war ja ursprünglich Dichter. Sein Erfolg kam spät und überraschender Weise als Sänger, der nicht singen konnte. Aber … diese Texte, oh mein Gott, diese Texte sind so lyrisch, so wahr, so schön. Er verarbeitet seine jüdische Herkunft, sein Versagen in der Beziehung mit der Norwegerin Marianne Ihlen, für die er „So long Marianne“ schrieb. In den 1960er Jahren war Cohen in die deutsche Underground-Künstlerin Nico verliebt.Für sie schrieb er den Song Take this longing. Zu den Frauen, mit denen er in den 1970er Jahren Liebesaffären hatte, gehören die Sängerinnen Joni Mitchell und Janis Joplin. Um Liebe geht es also auch in Hallejuha und zwar um die Liebe zur Musik und die Liebe zu seiner Religion und die tragische Liebesgeschichte von König David und der schönen Batsheva. König David war bis dato recht erfolgreich. Sohn eines Hirten, aber der Auserwählte, wurde er berühmt durch den Sieg über Goliath und später wurde er König über Israel. Kommen wir aber zur Liebesgeschichte: Eines nachts ging er im Mondschein über den Dächern seines Palastes spazieren und sah dort wie sich die schöne Batsheva ihr Haar wusch. Er verliebte sich auf der Stelle und ließ sie zu sich holen. Sie war allerdings die Ehefrau seines sehr treuen Kriegers Urias. Er schickte ihn in den Krieg, Urias wurde getötet. David bereute daraufhin zutiefst und bat Gott um Vergebung. Gott vergab ihm und ihr Kind wurde von Gott gesegnet. Später wurde ihr Sohn König Salomon.

Here comes the rain again, Eurythmics, 1984

Unsere nächste Geschichte spielt sich 1983 in einem New Yorker Hotelzimmer ab. Unsere beiden Protagonisten heißen Annie Lennox und Dave Steward. Sie waren DAS Pop Duo der 80er Jahre. Ihre Band hieß „Eurythmics“. Sie hatten seit 1970 eine turbulente Beziehung - mit Höhen und Tiefen und blieben aber, sowie die Bandmitglieder von Fleetwood Mac musikalisch beieinander – bis heute. Der Song entstand als Dave Steward mit einer Gitarre und Annie mit einem Casio Keyboard auf dem Bett saßen und beide auf den Instrumenten spielten.  Sie hatten gestritten – mal wieder und sprachen nicht viel - als Annie Lennox auf die verregnete Skyline von New York geschaut hat und spontan sang "Here Comes The Rain Again". Laut Dave Stewart war das der Durchbruch zu dem Song, alle weiteren Bestandteile hätten sich wie Puzzle Teile um diese Zeile gelegt. Den Regen ahmten sie durch einen Pizzicato Sound nach, der entsteht, wenn man den Bogen von der Violine nimmt und nur die Saiten zupft.

One of Us, Joan Osborn, 1995

Wie schreibt man einen Hit? Das ist wahrscheinlich für jeden Musiker, die Frage aller Fragen. Zufall? Glück? Können? Unser nächster Song ist das Ergebnis einer dieser Geschichten. Komponiert und getextet von Eric Bazilian von The Hooters. Bazilian hat damals eine gute Zeit. Seine Freundin und spätere Frau Sarah ist geradezu ihm gezogen und er ist sehr glücklich. Sarah ist Malerin und hat von Musikproduktion keine Ahnung. Sie möchte, dass er ihr zeigt, wie sein 4-Spur-Rekorder funktioniert, der auf dem Wohnzimmertisch steht und mit dem er immer Songideen aufnimmt. "Wie macht man einen Hit?", fragt sie ihn. Also spielt er ein Gitarrenriff, das ihm an dem Tag eingefallen ist. Dann klopft er auf dem Drumcomputer den Rhythmus dazu und spielt ihr das Ergebnis vor. Sie ist wenig beeindruckt und sagt deshalb: "OK, jetzt sing auch…". Bazilian ist normalerweise ein Tüftler, der lange an Text und Musik arbeitet. Doch in dieser Situation hat er einfach losgelegt. Ich habe "record" gedrückt und der Song kam einfach so raus in diesem Blitz der Inspiration. Der Song, der damals in diesem Wohnzimmer entsteht, heißt ONE OF US und wird der Durchbruch für die Sängerin Joan Osborn. Inhaltlich beschäftigt er sich mit der Frage: Was wäre, wenn Gott einer von uns wäre? Wenn er einen Namen hat, ein Gesicht und einfach nur im Bus neben uns sitzt? Wenn er einer von uns wäre.

Kling Klang, Keimzeit, 1983

1983 trampt ein junger Mann, namens Norbert Leisegang – er war damals 23 Jahre alt – durch Bulgarien. Einen Teil seiner Reise legt er in einem Zug zurück. Im Zug schreibt er einen Text: Er nennt ihn Kling Klang – fast ein bisschen infantil. Während er im Zug diesen Text verfasst, fragt er sich, wie es wohl wäre einfach nach England reisen zu können oder nach Amerika. Das Land, dass seine Heimat ist, verweigert ihm diesen simplen Wunsch. Und so beschreibt er in dem Lied, wie es wäre nach Feuerland zu reisen und meint damit Südamerika und er kommt in seinem Song wieder nach Hause in sein Feuer LAND und meint damit den Prenzlauer Berg in der Mitte von Berlin, wo Brennereien und Industrie in einem Arbeiterviertel in der DDR ihren Sitz haben. Das Lied wird für ihn sein größter Hit und sein größter Alptraum. Die Fans seiner Punkband Keimzeit verteufeln ihn für dieses Lied, das wie ein Schlager klingt. Viele „neue“ Fans kommen zu Konzerten von Keimzeit, nur um diesen einen Song zu hören und um dann wieder zu gehen. Die Band beschließt daraufhin den Song „Kling Klang“ live nicht mehr zu spielen. 1989 am 09. November fällt nicht nur eine Mauer, sondern ein ganzes Land und zum Glück hat Norbert sich versöhnt mit seinem Song und auf allen Tanzflächen in diesem Land finden sich Fans aus der DDR und tanzen auf ihr „Kling Klang“.

Light my Fire, The Doors, 1967

Jetzt kommt ein Song, der die Rockmusik der späten 60er-Jahre nachhaltig verändert hat: “Light My Fire” von The Doors. Ich finde, dass er unter dem Motto stehen sollte: Das Leben ist kurz, tue was Du für richtig hältst. 1967 veröffentlicht, wurde das Stück zum ersten großen Hit der Band. Die Albumversion dauerte über sieben Minuten und war für Radios eigentlich viel zu lang. Also mischte das Label eine deutlich kürzere Single-Version – sehr zum Ärger der Band, die befürchtete, die Magie des langen Instrumental-Teils zu verlieren. Am Ende lohnte es sich: “Light My Fire” schoss auf Platz 1 der US-Charts und machte The Doors quasi über Nacht berühmt.

Und dann wäre da noch der legendäre TV-Auftritt bei der Ed Sullivan Show: Die Band sollte den Text entschärfen – vor allem die Zeile “Girl, we couldn’t get much higher”. Jim Morrison weigerte sich jedoch und sang sie live im Fernsehen trotzdem. Das Ergebnis: Die Doors wurden nie wieder eingeladen – und der Auftritt ging in die Rockgeschichte ein. Wie wir alle wissen, starb Jim Morrison unter tragischen Umständen an einer Überdosis Heroin in einem Pariser Hotelzimmer in der Badewanne. Er ging somit in den Club 27 ein – der Club beschreibt eine Gruppe berühmter Musikerinnen und Musiker, die alle im Alter von 27 Jahren gestorben sind.